Dienstag, 23. September 2014

110ft Clinic Boat sd3

Lieber Jürgen, lieber Philipp, lieber Doktor (herzlichen Glückwünsch!) Patrick,

nachdem ich Euch, Philipp und Patrick, am Wochenende bei der Teambildung Swimming Doctors nicht unterstützen kann, nehme ich den übersandten Plan von Swimming Doctors 3 zum Anlass, einige Gedanken zu äußern, die bei der zukünftigen Ausgestaltung von Swimming Doctors 3 bedenkenswert wären.

Wie schon mit Jürgen telefonisch besprochen, handelt es sich hier um absolute Planspiele ohne Kenntnis der aktuellen Situation von Swimming Doctors 2 und den daraus folgenden notwendigen taktischen und strategischen Überlegungen. Aber: Mit manchen Gedanken im Frontalhirn (nicht Hinterkopf) wird vor Ort die Aufmerksamkeit geschärft werden. Die Grundüberlegung wird sein, ob Swimming Doctors 3 in der Aufgabenstellung Swimming Doctors 2 entspricht oder adds on erfolgen sollten, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung im Delta orientieren. Vereinfacht: Soll SW Doc 3 eine schwimmende Arztpraxis bleiben oder etwas mehr in Richtung kleines schwimmendes Krankenhaus (ohne Betten) aufgerüstet werden? Daraus leiten sich dann Raumgestaltung und Ausstattung ab. Z. B. soll auf dem Schiff die Möglichkeit der Vollnarkose bestehen? Wollen wir die Bildgebung aufrüsten (z. B. verschiedene Schallköpfe für Ultraschall)? Welche Labordiagnostik soll vorgehalten werden? Brauchen wir einfache diagnostische Möglichkeiten für Augen, HNO etc.? Sollen präventive Maßnahmen wie Impfprogramme mit aufgenommen werden? Welche Hygienestandards sollen auf dem Schiff verwirklicht werden? Wollen wir ein Wundmanagement-System etablieren? Welche Rolle sollen mögliche Gastärzte aus Deutschland spielen? Wie können wir sie tropenmedizinisch qualifizieren. Wie gesagt, das sind erste vorläufige Gedanken, die ich einfach festhalten wollte, wir haben ja genügend Zeit bis Ende des Jahres, uns damit zu beschäftigen. Nicht vergessen werden sollte die Idee von Jürgen, PAUL in die Dörfer zu bringen und diese dann bei den Schiffstouren zu inspizieren. Herzliche Grüße, Euer Wolf, Klinikum der Universität München