Donnerstag, 19. Dezember 2013

Geschenktipp /5



Noch wird an allen Ecken geschweißt, gefeilt und geschraubt – man beachte den Schraubenschlüssel: Den gibt’s in keinem Baumarkt. In zwei Monaten soll das neue Schiff für die Swimming Doctors 2 fertig sein. Ein Dingi fehlt uns noch zu unserem Glück – ein kleines Beiboot mit Außenborder für schnelle Noteinsätze. 10.000 bis 15.000 Euro kostet so ein „Notarztwagen“ fürs Wasser. Das ist viel Geld, denken wir uns – wir, die wir in einem Land leben, in dem ärztliche Versorgung selbstverständlich ist: Sieben Minuten, nachdem wir die 110 gewählt haben, ist der Notarzt da ist. Das ist Weltrekord. Myanmar ist – mangels eines Rettungssystems – in dieser weltweiten Statistik nicht aufgeführt. Wir arbeiten an der Verbesserung. Dem Spender des Beiboots versprechen wir – neben einer Spendenquittung – eine Einladung zur feierlichen Schiffstaufe und eine Probefahrt mit „seinem“ Beiboot auf dem Irrawaddy River. /JG